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Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte

Eine freie Gesellschaft muss allen Menschen garantieren, jederzeit, an jedem Ort, ohne Angst und Anfeindung verschieden zu sein. Damit das auch für Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) möglich wird, verabschiedete der LSVD auf seinem 29. Verbandstag unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ sieben Forderungen zur Bundestagswahl 2017.   

  1. Ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander und Akzeptanz im Alltag stärken!
  2. Volle Anerkennung von Regenbogenfamilien durchsetzen!*
  3. Diskriminierung gegen LSBTI gesetzlich beseitigen!
  4. Das Recht auf Respekt in allen Lebensaltern verwirklichen!
  5. Eine geschlechter- und diversitätsgerechte Gesundheitsversorgung sicherstellen!
  6. Eine LSBTI inklusive Flüchtlings- und Integrationspolitik umsetzen!
  7. Menschenrechte von LSBTI in der Entwicklungszusammenarbeit und Außenpolitik fördern!

Der LSVD hat seine Forderungen in Form von Wahlprüfsteinen an CDU, CSU, SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP, Die Linke und an die AfD versandt.

 

*Die Wahlprüfsteine wurden beim LSVD-Verbandstag Anfang April verabschiedet. Ursprünglich hieß die Forderung „Endlich #EheFürAlle und volle Anerkennung von Regenbogenfamilien durchsetzen“. Da die Ehe am 30.06.2017 auch für gleichgeschlechtliche Paare erlaubt wurde, entfällt dieser Punkt in unserer Auswertung. Gefragt wurde "Werden Sie die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare durch eine entsprechende Ergänzung in § 1353 BGB durchsetzen?" und "Werden Sie einen Koalitionsvertrag nur dann unterzeichnen, wenn darin die Öffnung der Ehe enthalten ist?"