Menu
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Faktenpapiere zum Thema Intergeschlechtlichkeit/ Intersexualität

Was ist Intergeschlechtlichkeit bzw. eine Variante der Geschlechtsentwicklung? Warum werden immer noch genitalverändernde OPs an intergeschlechtlich geborenen Kindern vorgenommen?

Dokumentation der Broschüren des Vereins Intersexuelle Menschen. Diese Faktenpapiere entstehen seit 2020 im Rahmen des Kompetenznetzwerkes "Selbst.verständlich Vielfalt".

Hier dokumentieren wir die Faktenpapiere des Vereins Intersexuelle Menschen. Diese entstehen seit 2020 im Rahmen des Kompetenznetzwerkes "Selbst.verständlich Vielfalt" und können dort auf der Webseite auch als pdf kostenlos heruntergeladen werden. Insgesamt sollen vier Faktenpapiere veröffentlicht werden.

Für das Kompetenznetzwerk hat der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gemeinsam mit dem Bundesverband Trans* und der Akademie Waldschlösschen die "Demokratie leben!" Förderung erlangt. Der Verein Intersexuelle Menschen e.V. bereichert das LSVD-Projekt mit seiner Expertise zu den Varianten der geschlechtlichen Entwicklung.

Als Partner*in im Kompetenznetzwerk bietet Intersexuelle Menschen e.V. Beratung für intergeschlechtliche geborene Menschen und Aufklärung über ihre Lebenssituation. Durch die Faktenpapiere, die auch als Materialien in Schule, Aus- u. Fortbildung sehr gut geeignet sind, wird intergeschlechtliches Leben in Deutschland sichtbarer gemacht und Informationen werden niederschwellig bereit gestellt.

Faktenpapier 1: Mit welcher Identität und welchem Personenstandseintrag leben intergeschlechtliche Menschen? 

Das erste Faktenpapier gibt einen Überblick darüber, was Intergeschlechtlichkeit bzw. Variante der Geschlechtsentwicklung eigentlich ist und klärt über Geschlechtsidenität und über die vier möglichen Geschlechtseinträge im Personenstandsrecht auf. Hier geht es zum Faktenpapier: Mit welcher Identität und welchem Personenstandseintrag leben intergeschlechtliche Menschen.

Faktenpapier 2: Hauptforderung: Genitalverändernde Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern verbieten

Das zweite Faktenpapier klärt kurz über die menschenrechtswidrigen Operationen an den Genitalien von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen auf. Diese werden bis heute von Ärzt*innen in Deutschland durchgeführt, obwohl sie gegen international anerkannte Menschenrechtsnormen wie die UN-Kinderrechtskonvention, die UN-Frauenkonvention und das Verbot der Folter verstoßen. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag von 2018 versprochen, diese OPs zu verbieten. Hier geht es zum Faktenpapier: Hauptforderung: Genitalverändernde Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern verbieten.

Kontakt zu Intersexuelle Menschen e.V.

Intersexuelle Menschen e. V.
Slebuschstieg 6
20537 Hamburg
Telefon: 040 - 85 15 83 92
Homepage: www.im-ev.de
E-Mail: vorstand@im-ev.de

Weiterlesen