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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Die Regenbogenparlamente

Regenbogenkompetenz fördern - Strategien gegen LSBTIQ*-Feindlichkei entwickeln

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an der Grundschule?! • „Gender-Gaga“ & „Besorgte Eltern“ - Angriffe auf Pädagogik der Vielfalt • LSBTIQ in der Erwachsenenbildung • Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit • Regenbogenfamilien in der Familienhilfe

Strategien gegen LSBTIQ-Feindlichkeit: Videoaufzeichnungen der Webtalks

Seit 2018 organisiert der LSVD gemeinsam mit vielen Partner*innen bundesweite Foren zum Thema „Regenbogenkompetenz“ – die Regenbogenparlamente. Dabei geht es um den diskriminierungsfreien und professionellen Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in den wichtigsten gesellschaftspolitischen Bereichen. Neben dem fachlichen Austausch geht es vor allem auch um die Bildung eines breiten Bündnisses, um die Akzeptanz der Vielfalt von Identitäten und Lebensweisen im gesellschaftlichen Mainstream zu verankern und Strategien gegen LSBTIQ-Feindlichkeit zu entwickeln.

Regenbogenparlament digital "Frei und sicher leben! - Zum Umgang mit Gewalt und Anfeindungen gegen junge LSBTIQ*" vom 24.06 bis zum 13.09.2021

Themenübersicht

  • Webtalk: „Diskriminierung & Anfeindungen im Jugendsport entgegenwirken“
  • Webtalk: „LSBTIQ*-Feindlichkeit gegenüber Jugendlichen. Was ist nötig, um junge LSBTIQ* zu schützen?“
  • Webtalk: „Junge queere Geflüchtete begleiten, unterstützen und schützen"
  • Webtalk: „Sexuelle Bildung und Gewaltprävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Was hat Bildung mit Gewaltprävention zu tun?
  • Webtalk: „Jugendarbeit zwischen Religion und Fundamentalismus. Wie können Fachkräfte reagieren, wenn sie sich mit religiös motivierter Queer-Feindlichkeit auseinandersetzen müssen?"
  • Webtalk: „LSBTIQ*-inklusive Gewaltschutzprävention in Jugendfreizeiteinrichtungen“
  • Closing-Note “Diverse Jugenden. intersektional – postmigrantisch – diskriminierungskritisch” - Prof. Dr. Elisabeth Tuider (Professur für Soziologie der Diversität an der Universität Kassel)

Webtalk: „Diskriminierung & Anfeindungen im Jugendsport entgegenwirken“

Auch wenn viele Fußballvereine auf Profi-Ebene LSBTIQ*-feindlichen Einstellungen entgegenwirken, ist das Thema im Breitensport kaum sichtbar. In Vereinen werden negative Einstellungen noch immer reproduziert. Das betrifft auch die Jugendsportarbeit von Vereinen und Träger*innen der Jugendhilfe. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen werden nur selten ausdrücklich mitgedacht oder direkt angesprochen. Vor welchen Herausforderungen stehen junge LSBTIQ* im Sportbereich? Was können Vereine und auch Fachkräfte im Jugendsport tun, um LSBTIQ*-feindlichen Haltungen und Ressentiments entgegenzuwirken?

Webtalk: „LSBTIQ*-Feindlichkeit gegenüber Jugendlichen. Was ist nötig, um junge LSBTIQ* zu schützen?“

In Jugendvereinen und Projekten der Kinder- und Jugendhilfe sollen sich alle jungen Menschen sicher und wertgeschätzt fühlen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. So sind Ausgrenzung und Mobbing für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBTIQ*) häufig noch ein Problem. Nicht selten fehlt es an Sichtbarkeit und einem diskriminierungsfreien Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Welche Bedarfe haben junge queere Menschen, um sich frei und selbstbestimmt zu entwickeln und welche Erfahrungen im Umgang mit LSBTIQ*-Feindlichkeit gibt es aus der Jugendverbandsarbeit?

Webtalk: „Junge queere Geflüchtete begleiten, unterstützen und schützen"

edes Jahr flüchten unzählige lesbische, schwule und bisexuelle Personen nach Deutschland, da ihnen in ihren Herkunftsländern aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Verfolgung seitens des Staates, der Familie oder der Gesellschaft droht. Darunter sind auch junge und meist minderjährige Asylsuchende. Aber auch unter den Geflüchteten, die im Familienverbund vor Krieg, Hunger oder Vertreibung geflohen sind, gibt es junge LSBTIQ*. Einschüchterung und der Zwang sich zu verleugnen, bedeuten starke psychische Belastungen für diese Minderjährigen und jungen LSBTIQ*. Die Flüchtlingsunterkünfte stellen für sie häufig Angsträume dar. Sie erleben dort Gewalt gegen geoutete LSBTIQ*. Gleichfalls gibt es kaum Unterstützungsangebote, die junge LSBTIQ* stärken und mit Familien in den Dialog treten. Welchen Zugang gibt es für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und queere Beratungsstrukturen, um junge LSBTIQ* vor Gewalt und Anfeindungen zu schützen und in ihrem Aufwachsen zu begleiten? Wie können Coming Out-Prozesse begleitet werden und ein unterstützendes Umfeld für die queeren Jugendlichen geschaffen werden? Existieren Schutzkonzepte, die auch minderjährige queere Geflüchtete einbeziehen?

Webtalk: „Sexuelle Bildung und Gewaltprävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Was hat Bildung mit Gewaltprävention zu tun?

Queere Jugendliche haben die gleichen Herausforderungen und Konflikte zu bewältigen wie andere Jugendliche auch. Zugleich müssen sie sich aber auch mit einer heteronormativ geprägten Gesellschaft auseinandersetzen. Diskriminierung und Anfeindungen gehören für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBTIQ*) immer noch zum Alltag. Laut einer Befragung haben 82 % aller queeren Jugendlichen und sogar 96 % der trans* Befragten Diskriminierung erlebt. Nicht selten finden Diskriminierungen und Anfeindungen auch in der Kinder- und Jugendhilfe statt. Wie kann es gelingen, mit einer Sexualpädagogik der Vielfalt diesen Ressentiments und Anfeindungen entgegenzuwirken, und welche Methoden aus der Praxis der Gewaltprävention können Fachkräfte konkret umsetzen?

Webtalk: „Jugendarbeit zwischen Religion und Fundamentalismus. Wie können Fachkräfte reagieren, wenn sie sich mit religiös motivierter Queer-Feindlichkeit auseinandersetzen müssen?"

Ressentiments und Anfeindungen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ*) werden häufig auch mit Verweis auf religiöse Überzeugungen gerechtfertigt. Gleichzeitig sind Religionsgemeinschaften auch Träger*innen von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe. Wie können Fachkräfte reagieren, wenn sie sich mit religiös motivierter Queer-Feindlichkeit auseinandersetzen müssen? Welche Strategien kann es geben, auf der einen Seite die religiösen Werte und Normen zu achten und auf der anderen Seite Menschen in ihrer Vielfalt von Geschlecht und Identitäten offen und respektvoll zu begegnen? Welche verbindenden Elemente gibt es zwischen religiösen Wertvorstallungen und der Akzeptanz von LSBTIQ*?

Webtalk: „LSBTIQ*-inklusive Gewaltschutzprävention in Jugendfreizeiteinrichtungen“

Lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, intergeschlechtlich oder queer (LSBTIQ*) zu sein, ist in unserer Gesellschaft noch immer nicht selbstverständlich. Damit haben vor allem auch junge LSBTIQ* zu kämpfen. Kinder und Jugendliche, die der heterosexuellen oder auch herrschenden binärgeschlechtlichen Normvorstellungen nicht entsprechen, sind zunehmend mit Anfeindungen konfrontiert. Die Studie „Queer Freizeit“ hat gezeigt, dass nur ein kleiner Teil der jungen LSBTIQ* in Jugendzentren geht, die sich nicht explizit an Queers richten. Fehlende Sichtbarkeit von vielfältigen Lebensweisen und Identitäten sowie die Angst vor Anfeindungen und Herabsetzung können dafür Gründe dafür sein. Wie können Fachkräfte in Jugendtreffs mit LSBTIQ*-feindlichen Haltungen und Gewalt umgehen? Wie können die Bedarfe von queeren Jugendlichen stärker in bestehenden Angeboten berücksichtig werden? Was braucht es, um queere Jugendarbeit in der eigenen Einrichtung anzubieten bzw. queeren Jugendgruppen die Nutzung der Räume zu ermöglichen?

“Diverse Jugenden. intersektional – postmigrantisch – diskriminierungskritisch” - Closing-Note von Prof. Dr. Elisabeth Tuider (Professur für Soziologie der Diversität an der Universität Kassel)

Regenbogenparlament digital "Selbstverständlich Vielfalt.LSBTIQ* gehören dazu" vom 08. bis 17.09.2020

Themenübersicht

Eröffnung & Keynote

Grußbotschaft von Dr. Franziska Giffey
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Keynote "Minderheitenstress & Ressourcen. Perspektivwechsel für die Betrachtung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt"

Prof. Dr. Stefan Timmermanns (Professur für Sexualpädagogik und Diversität in der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences)

 
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1. Webtalk - Volkshochschulen für Akzeptanz und Respekt. Chancen für eine diversitätsorientierte Erwachsenenbildung in der VHS

Webtalk - Volkshochschulen für Akzeptanz und Respekt_LSVD-bikablo.com/Tobias Wieland

Der Auftrag der Volkshochschulen ist es, der gesamten Bevölkerung ein umfassendes Weiterbildungsangebot zu unterbreiten. Gleichfalls sollen sie dabei die gesellschaftliche Vielfalt abbilden und fördern. Mit zunehmender Sichtbarkeit von unterschiedlichen Lebensweisen und Identitäten wächst auch das Interesse von Menschen die eigene Vielfaltskompetenz zu erhöhen. Dabei stellt sich die Frage, wie die bereits existierenden Angebote der Volkshochschulen ausgestaltet werden können, um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu thematisieren und Bildungsangebote zu erweitern. Im Webtalk wurden nicht nur Beispiele guter Praxis vorgestellt, sondern auch besprochen, welche Herausforderungen das Thema Vielfalt in Lehre und Unterricht für die Volkshochschulen mit sich bringt und welche Lösungen es geben kann, um ihnen zu begegnen.

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Webtalks "Volkshochschulen für Akzeptanz und Respekt. Chancen für eine diversitätsorientierte Erwachsenenbildung in der VHS"

1.1 Input: Volkshochschulen für Akzeptanz und Respekt. Zum Stand von Vielfalt und Intersektionalität in der Volkshochschullandschaft

Almut Büchsel (Geschäftsstelle Integration, Inklusion und Diversität der Berliner Volkshochschulen)

Präsentation zum Input von Almut Büchsel

1.2 Input: Praxisbeispiel "Vielfalt an der VHS Köln"

Gespräch mit Homaira Mansury (Fachbereichsleitung Politische Bildung, VHS Köln)

 

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2. Webtalk - Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit. Wie können lesbische Mädchen* und junge Frauen* in der Mädchen*arbeit gestärkt werden?

Webtalk - Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit_LSVD-bikablo.com/Tobias Wieland

 

Lesbische Mädchen* und jungen Frauen* haben sich viel an persönlicher und gesellschaftlicher Freiheit erkämpft. Die feministische und heteronormativkritische Mädchen*arbeit vieler Träger*innen und Projekte hinterfragt heute offen die Prinzipien von Zweigeschlechtlichkeit und nimmt Themen wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Teil des professionellen Handelns auf. Die Mädchen*arbeit muss sich stetig weiterentwickeln und hat dennoch zentrale Kernpunkte wie Ungleichbehandlungen und Gewalt aufgrund des Geschlechts.

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Webtalks "Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit"

2.1 Input: Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit

Lisa Baumann (Fach- und Koordinierungsstelle Frauen für Frauen Leipzig)

Präsentation zum Input von Lisa Baumann

2.2 Input: Praxisbeispiel Mädchentreff Bielefeld – Projekt “mosaik. zusammen_verschieden

Andrea Mijares / Eike Bartheidel (Mädchen*treff Bielefeld )

Präsentation zum Input von Andrea Mijares_Eike Bartheidel

 

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3. Webtalk - Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an der Grundschule?! Beispiele aus dem Fachunterricht

Regenbogenparlament digital 2020: Webtalk - Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an der Grundschule

 

„Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ wird meist nur im Rahmen des Biologieunterrichtes behandelt. Noch immer hängt es sehr stark von den einzelnen Pädagog*innen ab, ob und wie das Thema im Schulunterricht behandelt wird. Dabei gibt es Möglichkeiten, auch die Vielfalt von Lebensrealitäten und Identitäten fächerübergreifend zu thematisieren und für einen selbstbewussten Umgang mit ihnen einzutreten. Im Rahmen des Forums wollen wir gemeinsam die eigenen Erfahrungen diskutieren und Impulse geben, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Mainstream-Thema im Fachunterricht zu integrieren.

3.1 Input: Welche Rolle spielt Vielfalt von Geschlecht und Identitäten in der Grundschule heute?

Juliette Wedl (Koordinierungsstelle Gender und Diversity Studies der TU Braunschweig, Ostfalia HaW, HBK Braunschweig)

Präsentation zum Input von Juliette Wedl

3.2 Input: Geschichte queer unterrichten - queere Geschichte unterrichten

Prof. Dr. Martin Lücke (Friedrich-Meinecke-Institut, Didaktik der Geschichte an der FU Berlin)

Präsentation zum Input von Prof. Dr. Martin Lücke

 

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4. Webtalk - Familienvielfalt wertschätzen. Welche Möglichkeiten haben Jugendämter und die Familienhilfe, um für einen selbstverständlichen Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt zu sorgen?

Regenbogenparlament digital: Webtalk - Familienvielfalt wertschätzen

 

Familie ist heute vielfältig und bunt. Tausende Kinder wachsen in Regenbogenfamilien auf, d.h. Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bi, trans- bzw. intersexuell ist. Jedoch gibt es nicht überall einen wertschätzenden Umgang mit vielfältigen Familienmodellen. Das Fachforum möchte daher diskutieren, welche Möglichkeiten die Einrichtungen der Kinder- und Familienhilfe haben, um für einen selbstverständlichen Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt zu sorgen.

4.1 Input: Familienvielfalt wertschätzen

Katharina Binder (Projektleitung LSVD-Beratungsstelle "BerTA - Beratung, Treffpunkt und Anlaufstelle für Regenbogenfamilien" in Stuttgart

Präsentation zum Input von Katharina Binder

4.2 Input: Leitlinien für die Arbeit mit LGBT*-Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt München

Gespräch mit Sebastian Kempf (langjähriger Mitarbeiter der Fachstelle für Querschnittsaufgaben im Stab der Jugendamtsleitung der Landeshauptstadt München)

Präsentation zum Input von Sebastian Kempf

 

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5. Webtalk - „Gender-Gaga“ & „Besorgte Eltern“ - Vielfalt in der Kita. Wie können Pädagog*innen reagieren, wenn das eigene professionelle Handeln angegriffen wird?

Webtalk - „Gender-Gaga“ & „Besorgte Eltern“?-Vielfalt in der Kita_LSVD-bikablo.com/Tobias Wieland

 

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ist ein Thema für jede KiTa. Im KiTa-Alltag gib es Kinder, die sich nicht als "typische" Jungs oder "typische" Mädchen wahrnehmen oder trans* sind. Die Vielfalt von Geschlechterrollen und Familienmodellen muss als Teil der frühkindlichen Bildung auch von Fachkräften in KiTas wahrgenommen und als Teil der kindlichen Identität akzeptiert werden. Viele Fachkräfte und Träger haben das mittlerweile in ihre Arbeit und in ihren pädagogischen Handlungsrahmen integriert. Wie können Fachkräfte, Träger und Verwaltungen jedoch reagieren, wenn das Eintreten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt angegriffen wird und sich Fachkräfte Agitationen ausgesetzt sehen? Das Fachforum möchte Strategien und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und zum Erfahrungsaustausch einladen.

5.1 Input: Praxisbeispiel - Der Kita Koffer "Familien- und Lebensvielfalt"

Joachim Schulte (Projekt Familienvielfalt - QueerNet Rheinland-Pfalz)

 

5.2 Input: Mit welchen Angriffen sehen sich KiTa-Fachkräfte konfrontiert, wenn das Thema „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ im Rahmen der pädagogischen Konzepte umgesetzt werden soll?

Eva Prausner (Projekt ElternStärken.Fortbildung, Vernetzung, Beratung zum Thema Familie & Rechtsextremismus)

 

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Das Kompetenznetzwerk „Selbst.verständlich Vielfalt“ fördert die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Selbstbestimmung und Vielfalt. Es setzt sich für den Abbau von homosexuellen-, trans*- und inter-feindlichen Einstellungen ein. Wir gestalten die offene Gesellschaft und stärken ein respektvolles Miteinander. Dafür fördert der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) im Rahmen des Kompetenznetzwerkes „Selbst.verständlich Vielfalt“ die Regenbogenkompetenz von Fachkräften und Verbänden. Mit dem Regenbogenparlament bringen wir Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der politischen Bildung und weiterer zivilgesellschaftliche Akteur*innen sowie Vertretungen aus Verwaltung und Politik zusammen. Wir schaffen damit Möglichkeiten zur Qualifizierung und zur nachhaltigen Vernetzung. In unserem Projekt werden wir handpraktisches Bildungsmaterial für Multiplikator*innen und Lehrkräfte erstellen.

Die Broschüre mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen ist hier als Download verfügbar oder kann unter rene.mertens@lsvd.de als gedruckte Broschüre bestellt werden.

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Ansprechpersonen für das Projekt des LSVD Jürgen Rausch / René Mertens
koordinierungsstelle@lsvd.de

Das Kompetenznetzwerk "Selbst.verständlich Vielfalt" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

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