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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Neuigkeiten

09.04.2026
Vernetzungstreffen und Fachaustausch der queeren Beratungsstellen im Kontext Asyl und UnterbringungEinladung zu einem online Vernetzungstreffen mit queeren Beratungsstellen, die im Themenbereich Asyl und Migration beraten. Ziel ist es sich gegenseitig besser kennen zu lernen, sich über Herausforderungen und erfolgreiche Unterstützungsmodelle auszutauschen und von- und miteinander zu lernen.
01.04.2026
Fachtag „Unterbringung im Übergang – Schutz von queeren Geflüchteten in Landesunterkünften im Licht und Schatten der GEAS-Reform“Am 17.06.2026 veranstaltet Gewaltfrei ankommen – Die Rechte von queeren Geflüchteten in Aufnahmeeinrichtungen des LSVD+ einen Fachtag in Köln. Teil des Fachtags sind Kurzinputs aus verschiedenen fachlichen Perspektiven, ein Panel mit queeren Geflüchteten und drei Austauschräumen.
16.03.2026
Aus für unabhängige Asylverfahrensberatung?LSVD⁺: Fahrlässige Gefährdung queerer GeflüchteterDas Bundesinnenministerium hat den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege mitgeteilt, die unabhängige Beratung Schutzsuchender im Asylverfahren (AVB) einschließlich der besonderen Rechtsberatung für vulnerable Schutzsuchende ab 2027 nicht mehr zu finanzieren. Damit stünde ein erst 2023 eingeführtes, gesetzlich verankertes Angebot vor dem Aus. Das Ende der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung hätte für vulnerable Gruppen wie LSBTIQ* Geflüchtete einschneidende und gänzlich vermeidbare Folgen.
30.01.2026
Bundesregierung will Berichtspflicht über “sichere Herkunftsstaaten” abschaffenLSVD⁺: Bundesregierung will sich das Einstufen von Verfolgerstaaten noch einfacher machenIn erster Lesung wurde gestern Abend im Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung “Geplanter Bürokratierückbau im Bereich des Bundesinnenministeriums” beraten. Im Entwurf soll auch die regelmäßige Berichtspflicht zur Lage in sogenannten sicheren Herkunftsstaaten abgeschafft werden.Somit verschafft sich die Bundesregierung die Möglichkeit, an der Einstufung schlimmster Verfolgerstaaten als sicher festzuhalten, an jeder Faktenlage vorbei. Einen Sicherheitsmechanismus, um fehlerhafte Einstufungen zu korrigieren, gibt es dann nicht mehr.