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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Mo., 20 Juni 2022
Weltflüchtlingstag: Rechte queerer Geflüchteter werden mit Füßen getretenLSVD kritisiert menschenverachtende Praxis des BAMFDie Bundesregierung muss ihr Versprechen, besonders vulnerable Flüchtlinge zu schützen und für faire und rechtssichere Asylverfahren sorgen zu wollen, endlich umsetzen. Prognoseentscheidungen über das Verhalten queerer Schutzsuchender im Heimatland oder die Aufforderung, sich dort „diskret“ zu verhalten, sind unzulässig
Do., 02 Juni 2022
Online: LSBTI-Geflüchtete im Aufnahmeprozess: Von der Unterbringung über das Asylverfahren bis zur AnerkennungWelche Voraussetzungen (Unterbringung, Infrastruktur, Beratung, Teilhabe) tragen zu einer gelungenen Aufnahme und Unterbringung von LSBTI-Geflüchteten bei? Was sind die Hauptanliegen von LSBTI-Geflüchteten? Worauf ist im Rahmen der Anhörungsvorbereitung zu achten?
Di., 31 Mai 2022
Humanitäres Aufnahmeprogramm: LSBTI aus Afghanistan berücksichtigenAufruf von 41 Organisationen an Ministerinnen Baerbock und FaeserIn einem gemeinsamen Brief an Bundesaußenministerin Baerbock und Bundesinnenministerin Faeser fordern nun 41 Organisationen, dass einer möglichst großen Anzahl gefährdeter LSBTI aus Afghanistan Schutz in Deutschland gewährt wird.
Mo., 23 Mai 2022
Nach hanebüchener Verhaltensprognose droht schwulem Pakistaner die AbschiebungFall zeigt beispielhaft auf, wie das BAMF weiterhin gegen höchstrichterliche Asylrechtsprechung zum „Diskretionsgebot“ verstößtDa er in Pakistan „seine Neigungen immer versteckt“ habe und auch hier in Deutschland „weiter Angst habe“ und sie daher verberge, zählt er laut BAMF „nicht zu dem Kreis der homosexuellen Männer, denen es ein inneres Bedürfnis ist, ihre Homosexualität auch öffentlich auszuleben.“
Mi., 18 Mai 2022
Deine Spende für LSBTI aus dem IranSpendenaufruf für 6Rang (The Iranian Lesbian and Transgender Network)Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung bittet dringend darum, die Arbeit von 6Rang für LSBTI im Iran und für iranische Geflüchtete zu unterstützen. Spenden leiten wir eins zu eins an 6Rang in London weiter.
Mo., 16 Mai 2022
Fünf Forderungen zum IDAHOBIT 2022 am 17. MaiQueerpolitischer Aufbruch muss beginnenAm 17.05. ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT). Mit fünf Forderungen zum Idahobit 2022 drängt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) auf den zeitnahen Beginn zentraler queerpolitischer Vorhaben durch die Bundesregierung.
Mo., 02 Mai 2022
AG-Queerpolitik der SPD-Bundestagsfraktion fordert Abschaffung der Verhaltensprognosen bei queeren GeflüchtetenInnenministerin Faeser muss menschenverachtender BAMF-Praxis endlich ein Ende bereitenLSVD fordert die SPD-Innenministerin Faeser auf, die Richtlinien des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entsprechend und zügig anzupassen, damit die offensichtlich rechtswidrigen Verhaltensprognosen bei queeren Geflüchteten endlich ein Ende haben.
Mo., 25 Apr. 2022
Selbstbestimmt Wir: Ergebnisse und Beschlüsse des 34. LSVD-VerbandstagsQueerpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung: Selbstbestimmung ist zentrale Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Würde Unter dem Motto „Selbstbestimmt wir“ diskutierte der LSVD auf seinem 34. LSVD-Verbandstag die queerpolitischen Möglichkeiten und Vorhaben der neuen Bundesregierung.
So., 24 Apr. 2022
Taliban-Herrschaft, russischer Einmarsch in die Ukraine, Todesstrafe für queere Menschen im Austragungsland der Fußballweltmeisterschaft 2022 und LSBTI-Feindlichkeit mitten in der EU: Bedrohte LSBTI schützen – jetzt erst recht! Beschluss des 34. LSVD-Verbandstags am 24. April 2022In den letzten Jahren haben der systematische Angriff gegen die LSBTI-Community in der russischen Teilrepublik Tschetschenien, die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan, die Androhung der Todesstrafe für queere Menschen in 11 Staaten und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gezeigt, dass Menschenrechte konstant unter Druck stehen – auch und gerade für LSBTI. 
So., 24 Apr. 2022
Selbstbestimmt Wir Beschluss des 34. LSVD-Verbandstags am 24. April 2022Selbstbestimmung ist zentrale Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Würde. Selbstbestimmung ist nicht denkbar ohne Demokratie, ohne Rechtsstaat, ohne Meinungsfreiheit, aber auch nicht ohne wirksamen Schutz vor Hass und Hetze.
Mi., 20 Apr. 2022
Hamburg: Mehrfach unter Druck: LSBTIQ* und FluchtAnlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit wollen wir über die Schwierigkeiten von geflüchteten LSBTIQ* aufklären und über Lösungsansätze für ihre Lage in Deutschland sprechen
Di., 05 Apr. 2022
Skandalöse Abschiebung eines schwulen Geflüchteten in Verfolgerstaat mit Todesstrafe für HomosexualitätInnenministerin Faeser muss europarechtswidrige Entscheidungspraxis im BAMF endlich stoppen und A. in Sicherheit bringenBAMF und Innenministerium hielten an europarechtswidriger Abschiebung von schwulem Geflüchteten fest. Zwar wurde ihm seine Homosexualität geglaubt, Verwaltungsgericht und BAMF befanden aber, dass ihm das Geheimhalten seiner sexuellen Orientierung zuzumuten sei. 
Mi., 23 März 2022
§ 24 AufenthG für Geflüchtete aus der Ukraine ohne ukrainische StaatsbürgerschaftLSVD unterstützt LSBTI-Geflüchtete bei Prüfung von Verfolgungsgefahr im Herkunftsland durch AusländerbehördenVerfahren nach § 24 Aufenthaltsgesetz steht auch aus Ukraine geflüchteten Personen ohne ukrainische Staatsbürgerschaft zu. Ihnen muss Deutschland dann Schutz bieten, wenn sie bei Rückkehr in ihre Herkunftsländer dort auch nicht sicher wären. Zuständige Ausländerbehörde prüft mögliche Verfolgungsgefahr.
Mi., 16 März 2022
НАША ПРОПОЗИЦІЯ ДОПОМОГИ КВІР-БІЖЕНЦЯМ З УКРАЇНИUkrainische Übersetzung des Hilfsangebots vom LSVD Berlin-Brandenburg für queere Geflüchtete aus der UkraineМи засуджуємо незаконний напад російських військ і заявляємо про нашу солідарність з народом України! Ми також стоїмо на вашому боці.
Mi., 16 März 2022
Jetzt bestellen: Porträts von LSBTI-Menschenrechtsverteidiger*innen Neue Publikation der Hirschfeld-Eddy-Stiftung erschienenDie Publikation „Es ist ein täglicher Kampf - 15 Porträts von LSBTI-Menschenrechtsverteidiger*innen aus vier Kontinenten“ ist als Band 6 der Schriftenreihe der Hirschfeld-Eddy-Stiftung erschienen. Sie kann kostenfrei bestellt werden.
Mi., 16 März 2022
Hannover: Fachtag "Wohlfahrt queer gedacht und queer gemacht"Wie können die Wohlfahrtsverbände und deren Mitgliedsverbände sowiedie Fachkräfte den diskriminierungssensiblen und professionellen Umgang mit Themen dersexuellen und geschlechtlichen Vielfalt gewährleisten?
Di., 15 März 2022
Asylrecht: Ghana und Senegal keine sicheren HerkunftsstaatenIn beiden afrikanischen Ländern werden LSBTI strafrechtlich verfolgtIn Ghana und im Senegal sind für LSBTI mehrjährige Haftstrafen im Gesetz vorgesehen. Homosexualität wird kriminalisiert. Das Verbot führt zu fehlendem Schutz für LSBTI. Wir kritisieren, dass beide Staaten in Deutschland asylrechtlich bis heute als sogenannte „sichere Herkunftsländer“ gelten.
Mo., 14 März 2022
Seminar: LSBTIQ*-Geflüchtete beraten und begleiten: Asylrecht, Gewaltschutz und sexuelle/geschlechtliche Identitäten im Kontext Flucht3-tägige Fortbildung gibt Einblick in die Lebensrealitäten LSBTIQ*-Geflüchteter, vermittelt asylrechtliches Grundwissen und stellt praktische Hinweise vor. Die Fortbildung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, Antidiskriminierung und Geflüchtetenarbeit.
Mo., 28 Feb. 2022
Queere Nothilfe Ukraine: Jetzt LSBTIQ*-Menschen Schutz gewähren und spenden!Breites Bündnis fordert Bundesregierung zum Handeln auf und sammelt Spenden für Versorgung und Evakuierung. Notlagen von LSBTIQ* erfordern spezifische Hilfe.Bündnis Queere Nothilfe Ukraine fordert Bundesregierung zum Handeln auf und sammelt Spenden für Versorgung und Evakuierung. Notlagen von LSBTIQ* erfordern spezifische Hilfe.
Fr., 18 Feb. 2022
Queere Geflüchtete in Tunesien: Ich wählte das LebenNeue Video-Kampagne unserer tunesischen Partnerorganisation MawjoudinVideo-Porträt einer lesbischen Migrantin in Tunesien im Rahmen des von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung geförderten Projektes für queere Geflüchtete.
Mi., 16 Feb. 2022
Bericht zur Menschenrechtslage für LSBTI in Deutschland (2021)Deutsche Übersetzung des Kapitels im Annual Review von ILGA EuropeAm 15. Februar 2022 veröffentlichte ILGA Europe ihren neuen Jahresbericht zur Menschenrechtslage von LSBTI in Europa und Zentralasien. Als Mitgliedsorganisation von ILGA haben wir an dem Bericht mitgearbeitet und veröffentlichen hier eine deutsche Übersetzung des Kapitels zu Deutschland. 
Fr., 04 Feb. 2022
Schwuler Mann soll in Kürze in Verfolgerstaat abgeschoben werdenBundesinnenministerin Faeser muss diese Abschiebung verhindernA. sitzt bereits in Abschiebegewahrsam. Sowohl der negative BAMF-Bescheid als auch das negative Verwaltungsgerichtsurteil strotzen vor Begründungen, die gegen die geltende Rechtsprechung. Bundesinnenministerin Faeser und das BAMF müssen geplante Abschiebung stoppen.
Fr., 04 Feb. 2022
Schwuler Mann wurde in LSBTI-Verfolgerstaat abgeschobenIm Herkunftsland drohen drakonische Haftstrafen. Sowohl der negative BAMF-Bescheid als auch das negative Verwaltungsgerichtsurteil strotzen dabei nur vor Begründungen, die gegen die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichtes verstoßen.
Mi., 02 Feb. 2022
Projekt für queere Geflüchtete in TunesienIntegration in die tunesische Queer-CommunitySeit 2019 unterstützen der LSVD und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ein Projekt unserer tunesischen Partnerorganisation Mawjoudin, das die Situation von queeren Geflüchteten und Migrant*innen in Tunesien verbessern soll. 
Do., 20 Jan. 2022
Erste Zusagen für Aufnahmen von über 80 LSBTI aus AfghanistanAber: Geplantes Aufnahmeprogramm könnte afghanische LSBTI durch Fokus auf menschenrechtliches Engagement und „Kernfamilie“ so gut wie ausschließenBundesregierung muss die Menschen mit Aufnahmezusage jetzt so schnell wie möglich nach Deutschland holen. Geplantes Aufnahmeprogramm könnte LSBTI aber durch Kriterium auf menschenrechtliches Engagement und Definition der „Kernfamilie“ so gut wie ausschließen.
Mi., 19 Jan. 2022
Diskretionsgebot: Weiteres Verwaltungsgericht erklärt gängige BAMF-Praxis bei LSBTI-Asylsuchenden für rechtswidrigInnenministerium muss Prognosen über „diskretes“ Leben endlich einen Riegel vorschiebenBAMF und Gerichte beurteilen Verfolgungswahrscheinlichkeit bei queeren Geflüchteten europarechtswidrig mit fragwürdigen Prognosen, ob diese bei Rückkehr ungeoutet und „diskret“ leben würden.
Di., 18 Jan. 2022
Jetzt kostenfrei bestellen: Neue LSVD-Broschüre zum Schutz von Gewalt und Anfeindungen gegen junge LSBTIQ*Ergebnisse und Empfehlungen des 5. Regenbogenparlaments „Frei und sicher leben! Wie können Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe mit LSBTIQ*-feindlichen Äußerungen und Gewalt umgehen? Welche Ansatzpunkte gibt es, das Thema handpraktisch in die eigene professionelle Arbeit zu integrieren?
Mi., 22 Dez. 2021
Nach Einspruch des LSVD: Jamila darf in Deutschland bleibenBundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lenkt im Fall der äthiopischen trans* Frau einIm Sommer 2021 legte der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) der Qualitätssicherung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) circa 70 abgelehnte Fälle queerer Geflüchteter zur Überprüfung vor, so auch den der äthiopischen trans* Frau Jamila. Das BAMF hat nun seine Entscheidung im konkreten Fall revidiert: Jamila bekommt die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt und darf in Deutschland bleiben.
Di., 21 Dez. 2021
Queere Geflüchtete im Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetz (SITG) berücksichtigenPositionspapier des Projektverbunds „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“Der Projektverbund fordert eine feste Verankerung der besonderen Schutzbedürftigkeit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, asexuellen und queeren Geflüchteten im neuen Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetz (SITG)
Di., 21 Dez. 2021
Aufnahmeprogramm für Afghanistan muss LSBTI als hoch gefährdete Gruppe berücksichtigenBundesregierung muss so viele afghanische LSBTI wie möglich vor den Taliban rettenDie neue Bundesregierung hat beschlossen, ein humanitäres Aufnahmeprogramm für Afghanistan zu starten. LSBTI müssen als hoch gefährdete Gruppe ausdrücklich berücksichtigt werden.