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Hinweis

Bevor Sie uns eine E-Mail schicken oder bei uns anrufen, schauen Sie in unseren zahlreichen Ratgebertexten nach. Dort finden Sie auf die meisten Fragen die Antworten, die Sie suchen.

Wir haben die Ratgebertexte unter dem Menüpunkt "Ratgeber" zusammengefasst und alphabetisch abgelegt. Hinter den Einträgen liegen oft weiter Unterseiten. Wenn sie sich z.B. über die Aufhebung ihrer Lebenspartnerschaft, die Unterhaltsansprüche und den Versorgungsausgleich orientieren wollen, finden sie diese Ratgebertexte unter dem Eintrag: "Lebenspartnerschaft".

Die einschlägige Rechtsprechung finden Sie unter dem Menüpunkt Rechtsprechung. Auch hier verbergen sich hinter jedem Eintrag weitere Unterseiten.

Beratung

Umfang der Beratung
Der LSVD ist ein Antidiskriminierungsverband i.S.v. § 23 AGG. Er sieht es als seine Aufgabe an, benachteiligte LSBTI zu unterstützen, wenn sie sich gegen ihre Benachteiligungen wehren und ihre Rechte durchsetzen wollen.

Außerdem beraten wir unsere Mitglieder zu solchen Rechtsfragen, die sie speziell als LSBTI betreffen. Dies betrifft etwa Regenbogenfamilien (Stiefkindadoption usw.), die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen, das Asylrecht für verfolgte LSBTI sowie Besonderheiten des Aufenthaltsrechts für Partner*innen aus Ländern, in denen Homosexuelle verfolgt werden.

Bei sonstigen Problemen und Rechtsstreitigkeiten kann eine Beratung leider nicht erfolgen. Insbesondere müssen wir eine Beratung zu Fragen ablehnen, in denen die rechtliche Gleichstellung bereits erreicht wurde. Eine Beratung zu diesen Fragen ist nur dann möglich, wenn Sie eine*n Rechtsanwält*in nicht aufsuchen können, weil Sie sich nicht outen möchten, oder wenn eine allgemeine Rechtsberatung für Sie sonst diskriminierend wäre.

Vertraulichkeit
Die LSVD-Rechtsberatung erfolgt durch bzw. unter Anleitung von Volljuristen mit der Befähigung zum Richteramt. Wir geben die Informationen, die wir von Ihnen erhalten, nicht ohne Ihr Einverständnis weiter. Unsere Berater*innen haben jedoch kein Zeugnisverweigerungsrecht, so dass eine völlige Vertraulichkeit, besonders gegenüber Strafverfolgungsbehörden, nicht garantiert werden kann.

Beratung in dringenden Fällen
Eine Beantwortung Ihrer Fragen kann je nach Beratungsaufkommen einige Tage in Anspruch nehmen. Für Eilfälle (z.B. drohende Abschiebung, drohende Vollstreckung von Haftbefehlen) ist die LSVD-Rechtsberatung nicht geeignet. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an eine*n Rechtsanwält*in.

Ansprechpartner

Ansprechpartner für die Beratung ist:

per E-Mail und per Telefon: Manfred Bruns: E-Mail: recht@lsvd.de, Tel. 0721 831 79 53, Handy: 0170 840 845 6.

Telefonisch ist Manfred Bruns täglich morgens zwischen 09:30 Uhr und 12:00 Uhr und abends zwischen 17:00 Uhr und 21:00 Uhr zu erreichen. Allerdings ist Manfred Bruns auch oft unterwegs. Dann sprechen Sie bitte eine Nachricht auf seinen Anrufbeantworter. Er ruft dann zurück.

per Fax: 0221-925961-11, das ist die Faxnummer unserer Kölner Geschäftsstelle

per Brief: an die Adresse unserer Kölner Geschäftsstelle.

Wir sind gern bereit, Ihre Anträge, Schriftsätze, Einsprüche und Klagen gegenzulesen, bevor Sie sie absenden bzw. Ihnen einen entsprechenden Entwurf zu übersenden.

Am einfachsten ist es für uns, wenn Sie uns den Schriftwechsel, um den es geht, entweder als PDF- oder als Grafik-Datei per E-Mail übersenden. Schicken Sie aber bitte die Bescheide vollständig mit. Eine umfassende Beratung ist nicht möglich, wenn Sie z.B. in den Einkommensteuerbescheiden die Zahlen abdecken.

Wenn Sie die die Schriftstücke nicht einscannen, sondern abfotografieren, achten Sie bitte darauf, dass die einzelnen Seiten glatt auf einer Unterlage liegen und gut ausgeleuchtet sind.

Schicken Sie bitte Ihre eigenen Entwürfe, die überprüft werden sollen, nicht als PDF-, sondern als Textdateien. Textdateien lassen sich einfacher überarbeiten.

Wir behandeln alles, was Sie uns schicken oder telefonisch anvertrauen, streng vertraulich.

Kosten:

Die Beratung kostet nichts. 

Wir sind natürlich froh, wenn uns die Lesben und Schwule ihrerseits unterstützen und dem LSVD als Mitglied beitreten oder ihm eine Spende zukommen lassen. 

Die finanzielle Situation des LSVD ist nicht gut, weil er keine regelmäßige öffentliche Förderung erhält. Wir müssen deshalb unsere vielfältigen Aktivitäten mit den Mitgliedsbeiträgen bestreiten. Diese sind gering, weil die Lesben und Schwulen unsere "Dienste" zwar gern in Anspruch nehmen und unsere Aktivitäten sehr begrüßen. Es sind aber nur wenige bereit, unsere Arbeit durch Beiträge oder Spenden zu unterstützen.

Spenden sind genauso wie die Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig, siehe unser Seite Spenden und Mitglied werden.