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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Mi., 03 Juni 2026
Zeitschrift: Zivilgesellschaft unter DruckHeft 32 (Juni 2026)Schwerpunkte im Heft: Internationales - "Global Gag Rules", Aktuelles aus dem Bundesverband, 38. LSVD⁺-Verbandstag, Projekte: Neuigkeiten und Abschlüsse, Aktiv vor Ort: LSVD⁺-Landesverbände und Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Wenn Freiheiten plötzlich kippen, Politische Präsenz in Zeiten des Backlash, Ruanda: Mit der Bibel gegen Hass und Ausgrenzung)
Do., 07 Mai 2026
Weiterbildung Ehrenamt Queer RefugeesDie Weiterbildung beinhaltet Wissen zu Flucht, Asyl- und Aufenthaltsrecht, Arbeitsmarktintegration und Anerkennung von Qualifikationen, Diskriminierungsschutz und Antirassismus, sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, psychosozialen Belastungen und Unterstützungsbedarfen.
Mo., 04 Mai 2026
Den Global Gag Rules der USA entgegenstehenMenschenrechte und Gesundheitsversorgung weltweit schützenDie „Global Gag Rules“ sind US-amerikanische Richtlinien, die internationale Organisationen zur Einhaltung strenger Vorgaben verpflichtet, wenn sie Fördermittel erhalten. Sie beschränkt nicht nur medizinische Leistungen, sondern auch Informationsarbeit und politisches Engagement im Bereich sexueller und reproduktiver Rechte. Besonders betroffen sind Frauen sowie LSBTIAQ* Personen, deren Zugang zu Gesundheitsversorgung und Selbstbestimmung erheblich eingeschränkt wird.
Fr., 27 März 2026
Beschluss: Soziale und ökonomische Chancengleichheit für LSBTIAQ*[beschlossen auf dem 38. LSVD+-Verbandstag am 19.04.2026 in Berlin]Dieser Antrag stand am 18./19.4.2026 auf dem Verbandstag zur Abstimmung.
Mi., 18 März 2026
Webtalk "Junge LSBTIAQ* Geflüchtete verstehen, schützen und begleiten" (DGS) Dieser Webtalk bietet Einblicke in die Lebensrealitäten queerer junger Menschen mit Fluchtgeschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können Fachkräfte konkret tun, um junge, queere Geflüchtete sensibel zu begleiten, aktiv zu schützen und ihnen ein Ankommen in echter Sicherheit zu ermöglichen?
Mo., 16 März 2026
Umfrage: Auswirkungen von Corona auf LSBTIQ*-CommunitysWir sammlen Eure Erfahrungen und ExpertisenNachdem sich in unserer Befragung der Community während der COVID-19-Pandemie direkt gezeigt hat, dass bestehende Ungleichheiten sich verstärkt haben und die Beratungs- und Communitystrukturen einen Schaden davongetragen haben, wollen wir sechs Jahre später in einer Umfrage herausfinden, wie sich die Pandemie langfristig auf LSBTIQ*-Organisationen ausgewirkt hat.
Mo., 16 März 2026
Aus für unabhängige Asylverfahrensberatung?LSVD⁺: Fahrlässige Gefährdung queerer GeflüchteterDas Bundesinnenministerium hat den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege mitgeteilt, die unabhängige Beratung Schutzsuchender im Asylverfahren (AVB) einschließlich der besonderen Rechtsberatung für vulnerable Schutzsuchende ab 2027 nicht mehr zu finanzieren. Damit stünde ein erst 2023 eingeführtes, gesetzlich verankertes Angebot vor dem Aus. Das Ende der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung hätte für vulnerable Gruppen wie LSBTIQ* Geflüchtete einschneidende und gänzlich vermeidbare Folgen.
Mo., 09 März 2026
Beschluss: Vergesst das A nicht! Forderung zur Positionierung zu A_sexualität, A_romantik und A_gender[beschlossen auf dem 38. LSVD+-Verbandstag am 19.04.2026 in Berlin]Dieser Antrag stand am 18./19.4.2026 auf dem Verbandstag zur Abstimmung.
Mo., 02 März 2026
Ausweitung der „Global Gag Rule“: Pride 7 fordert die G7 zum Handeln aufLSVD⁺: Menschenrechte und internationale Solidarität statt politischer ErpressungDie US-Regierung hat die sogenannte Global Gag Rule erheblich ausgeweitet. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit wird damit an politische Vorgaben geknüpft, die den Zugang zu Gesundheitsversorgung sowie die Rechte von Frauen und LSBTIQ*-Personen weltweit gefährden. Pride 7, eine offizielle Engagementgruppe im Rahmen des G7-Prozesses, die sich auf die Förderung und den Schutz der Rechte von LSBTIQ*-Personen konzentriert, fordert die G7-Staaten auf, die massive Ausweitung der "Global Gag Rule“ durch die USA klar zu verurteilen.
Fr., 01 Aug. 2025
"Wir sind normale Menschen!": Normal PeopleDokumentarfilm – Queere Geflüchtete In dem bewegenden Film erzählen queere Geflüchtete aus ihren eigenen Perspektiven in lebendigen Schilderungen über ihre Herkunftsländer, den Weg in eine scheinbare Sicherheit und ihr Ankommen hier in Deutschland. 36 unterschiedliche Menschen kommen vier Tage in der Akademie Waldschlösschen zusammen und finden endlich einen sichereren Raum.
Do., 10 Juli 2025
Empfehlungen: Schutzverhalten für queere MenschenGuidelines zum Schutz vor Hasskriminalität auf CSDs und beim DatingDie Zahlen von Hasskriminalität gegenüber LSBTIAQ* steigen in Deutschland seit Jahren kontinuierlich an. Vor diesem Hintergrund stellen wir in diesem Beitrag Guidelines zum Schutz vor Hasskriminalität bei CSD-Veranstaltungen und Tipps zum sichereren Dating zusammen. Zudem geben wir einen Überblick über Beratungsstellen und polizeiliche Ansprechpersonen für LSBTIAQ*.
Fr., 04 Juli 2025
"Echte Teilhabe für LSBTIQ* mit Flucht- und Migrationsgeschichte"Respekt. Der LSVD Podcast Folge Nr.11Ein Gespräch über Integration, eine gleichberechtigte Gesellschaft und die Arbeit unserer Förderprojekte mit Marlen Vahle von der Fachstelle Sexualität und Vielfalt e.V., Kadir Özdemir von Prisma Queer Migrants e.V. und Ali Naki Tutar von Queeraspora e.V.. LSBTIQ* mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte stehen oft vor besonderen Herausforderungen.
Di., 24 Juni 2025
Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes vorgelegtLSVD⁺ fordert Abschaffung des ProstSchGSeite an Seite mit Sexarbeitenden fordern wir eine vollständige Entkriminalisierung von Sexarbeit. Das Prostituiertenschutzgesetz ist kein geeignetes Instrument zur Bekämpfung von Ausbeutung und Gewalt.
Fr., 09 Mai 2025
Lebenslagen und Erfahrungen von LSBTIQ* in Nordrhein-WestfalenErgebnisse der Studie „Queer durch NRW“Zusammenfassung der Ergebnisse der ersten umfassenden Studie zu den Lebenslagen und Erfahrungen von LSBTIQ* in Nordrhein-Westfalen.
Mi., 23 Apr. 2025
Wollen CDU/CSU und SPD auch Verantwortung für LSBTIAQ* übernehmen?LSVD⁺ bewertet Koalitionsvertrag aus queerpolitischer PerspektiveAn vielen Stellen des Koalitionsvertrags, den CDU/CSU und SPD am 9. April 2025 vorgestellt haben, fehlen queere Themen oder zumindest queere Perspektiven. Im Vertrag bleiben große Leerstellen, was die Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und a_spec sowie weiteren queeren Menschen (LSBTIAQ*) betrifft. Dennoch finden sich an einigen Stellen Regierungsvorhaben, die die Rechte von queeren Personen unmittelbar betreffen. Im Folgenden ordnen wir den Koalitionsvertrag aus queerpolitischer Perspektive ein.  
Fr., 14 März 2025
Erfahrungen, Herausforderungen und Bedürfnisse von älteren LSBTIQ*Ergebnisse des 9. Altenberichts zur Situation älterer LSBTIQ*Welche Rolle spielt sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Alter? Altern nicht-heterosexuelle Menschen anders? Wie ist die Situation von Menschen im hohen Alter, die sich nicht eindeutig als weiblich oder männlich verorten? Diesen Fragen widmet sich der 9. Altenbericht in einem Kapitel über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Alter, welches wir hier zusammenfassen.
Sa., 08 März 2025
Antifeminismus bekämpfen, Vielfalt schützen und stärkenLSVD⁺ will solidarischen Kampf gegen antifeministische Diskriminierung und GewaltZum 8. März ruft der LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt e.V. zum gemeinsamen Kampf gegen antifeministische Strukturen auf. Antifeminismus manifestiert sich in vielfältigen Formen von Gewalt und Diskriminierung. Wir alle sind aufgerufen, unabhängig von unserem Geschlecht, zusammenzuhalten, um alltäglichem Antifeminismus entgegenzuwirken.
Fr., 08 Nov. 2024
Gegen die Diskriminierung von SexarbeitendenLSVD⁺ fordert: Solidarität statt Stigma!Zum Thema Sexarbeit hat der 35. Bundesverbandstag des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt 2023 in Köln eine Resolution mit dem Titel „Selbstbestimmung statt Stigma“ verabschiedet. Darauf aufbauend wollen wir als Bürgerrechtsverband für die Interessen und Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und a_spec sowie weiteren queeren Menschen (LSBTIAQ*) in der Sexarbeit einstehen. Bereits seit den 1990ern setzt sich der LSVD⁺ für Sexarbeitende ein, u. a. im Projekt "KISS". Doch welche Erkenntnisse sind über queere Sexarbeit bekannt? Hier fassen wir Zahlen, Daten, Argumente und Unterstüzter*innen zusammen.
Fr., 20 Sept. 2024
Sexarbeit: Weniger Kriminalisierung, mehr Selbstbestimmung!LSVD⁺ bezieht Stellung zum CDU/CSU Antrag „Sexkauf bestrafen“Derzeit ist Sexarbeit in Deutschland zwar nicht verboten, das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) sieht jedoch u. a. eine Anmeldepflicht, eine Kondompflicht, eine Erlaubnispflicht, Auflagen für Bordellbetreiber*innen und Zwangsberatung vor. Am Montag, 23.09.2024, findet im Familienausschuss des Bundestags die öffentliche Anhörung zum Thema „Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden – Sexkauf bestrafen“ (BT-Drucksache 20/10384) auf Antrag der Fraktion der CDU/CSU statt. Vor einer weiteren Kriminalisierung, wie sie die CDU/CSU anstrebt, warnen wir ausdrücklich.
Mo., 16 Sept. 2024
Stellungnahme des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt zum Antrag der Fraktion der CDU/CSU „Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden – Sexkauf bestrafen“ (BT-Drucksache 20/10384) Berlin, 16.09.2024Zum Thema Sexarbeit hat der 35. Bundesverbandstag des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt 2023 in Köln eine Resolution mit dem Titel „Selbstbestimmung statt Stigma“ verabschiedet. Darauf aufbauend wollen wir als Bürgerrechtsverband für die Interessen und Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen sowie weiteren queeren Menschen (LSBTIQ*) zum Antrag der Fraktion der CDU/CSU „Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden – Sexkauf bestrafen“ (BT-Drucksache 20/10384) Stellung beziehen.
Fr., 05 Juli 2024
Akzeptanz von Anfang anKampagne von LSVD⁺, BVT*, Akademie Waldschlösschen und LambdaWas sind die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse queerer Kinder und Jugendlicher? Die Perspektiven von heranwachsenden LSBTIQ* werden im aktuellen öffentlichen Diskurs häufig unterrepräsentiert, nicht beachtet, nicht ernstgenommen oder als gefährlich inszeniert. Allerdings sind es Studien zufolge gerade queere Kinder und Jugendliche, die durch Akzeptanz und Unterstützung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung von Gefährdungen ihrer psychischen und physischen Gesundheit geschützt werden müssen. 
Mo., 15 Apr. 2024
Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin legt Empfehlungen vorLSVD begrüßt die Vorschläge zur Legalisierung von EizellabgabenDie vor einem Jahr von der Regierung eingesetzte Expert*innen-kommission zur Prüfung einer möglichen Legalisierung von Eizellabgaben und Leihmutterschaft hat heute ihren Abschlussbericht vorgelegt. Grundsätzlich hält sie eine Legalisierung von Eizellabgaben für zulässig, bei der Frage nach einer Legalisierung der Leihmutterschaft sind die Expert*innen zurückhaltender.
Di., 04 Juli 2023
Mit mehr Diversität in die Zukunft (Respekt)Selbstreflexion und Potenziale des LSVDObwohl Diversität schon immer gesellschaftliche Realität ist und Vielfalt und Diversität in den letzten Jahren zu allgegenwärtigen Schlagwörtern geworden sind, ist Diskriminierung immer noch Alltag vieler Menschen. Das zeigen nicht zuletzt die Zahlen von Hasskriminalität wie auch der Anstieg der Anfragen an Beratungsstellen. Dieser Entwicklung müssen wir uns entgegenstellen. Doch was bedeutet das für den LSVD?
Do., 01 Juni 2023
2. Juni: Tag gegen die Diskriminierung an SexarbeitendenLSVD fordert Solidarität statt StigmaDer 35. Verbandstag des LSVD  hat das Positionspapier „Selbstbestimmung statt Stigma“ verabschiedet, dass eine Solidarisierung mit (queeren) Sexarbeitenden zum Ziel hat. Am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag, soll Diskriminierung gegen Sexarbeitende sichtbar gemacht werden
Do., 13 Apr. 2023
Wo bleibt die versprochene Reform des Antidiskriminierungsrechts?LSVD fordert Bundesjustizministerium und Bundestag zum Handeln aufDie Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Das zuständige Bundesjustizministerium hat jedoch bisher weder einen Gesetzentwurf noch ein Eckpunktepapier vorgelegt. Der LSVD appelliert an Bundesjustizminister Buschmann und die Bundestagsabgeordneten der demokratischen Fraktionen, die dringend notwendige Reform zeitnah umzusetzen.
Fr., 31 März 2023
Stellungnahme des LSVD zum Entwurf zum „Diskussionspapier: Auf dem Weg zu einer Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit“ Papier des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom 01.03.2023Der (LSVD begrüßt es sehr, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit auf den Weg bringen und dabei einen intersektionalen Ansatz verfolgen will.
Do., 22 Feb. 2018
“Die Umstände, unter denen sie leben, sind inakzeptabel, aber sie selbst sind stark und voller Schönheit.”Interview mit der Alina Skrzeszewska, Regisseurin von Game Girls