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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Di., 15 Nov. 2022
Katar: Auswärtiges Amt verschweigt Verfolgungsgefahr durch Apps Etheraz und HayyaLSVD fordert eine gezielte Reisewarnung für LSBTIQ*Berlin, 15.11.2022. Die Installation und aktive Nutzung der beiden Apps Etheraz und Hayya ist für die Einreise zur WM in Katar, den Stadion-Besuch und die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort verpflichtend. Die Apps stellen nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko insbesondere für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBTIQ*) dar, sondern für alle Heterosexuelle, die nach Katar zur WM einreisen. Unter anderem das Computer-Magazin Chip äußerte starke Bedenken, denn die Mobilfunk-Daten aller Besucher*innen können damit massiv ausgespäht werden. Die verpflichtenden Apps können den Ruhemodus eines Mobiltelefons überwinden und auf den internen Speicher des Geräts zugreifen und sogar durch exakte Ortung persönliche Treffen nachvollziehen. Dazu erklärt Alfonso Pantisano aus dem Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):
Mo., 14 Nov. 2022
Fußball-WM in Katar: Let´s focus on human rightsDer LSVD fordert, dass die FIFA, der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) und auch die Bundesregierung bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar deutlich machen, dass ihre Leitlinien und Versprechen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte keine bloße Augenwischerei sind. 
Fr., 11 Nov. 2022
Baden-Württemberg soll Freiheitsraum für LSBTTIQ* werdenLSVD begrüßt Landtagsbeschluss Wir begrüßen es, dass sich der Landtag mit der Annahme des Antrags ‚Baden-Württemberg wird Freiheitsraum für LSBTIQA+-Personen‘ deutlich gegen Queerfeindlichkeit stellt und sich ebenfalls den Forderungen des Europäischen Parlaments anschließt
Fr., 04 Nov. 2022
FIFA stellt den Fußball über die MenschenrechteLSVD: Es ist Zeit das System FIFA aufzulösenDer LSVD fordert die Fußballverbände weltweit auf, die FIFA und ihre auf Korruption und Menschenrechtsverletzungen aufgebauten Turniere nicht weiter zu unterstützen. Glaubt nicht mehr an das Märchen, dass die Turniere der FIFA Menschenrechte voranbringen würden oder ein Gewinn für die austragenden Nationen wären
Di., 01 Nov. 2022
Innenministerin Nancy Faeser verharmlost Menschenrechtsverletzungen gegen LSBTI* in KatarLSVD fordert Boykott der WM in Katar durch die BundesregierungDer LSVD sieht die ausdrückliche Empfehlung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) und insbesondere auch einen erneuten Besuch von Faeser äußerst kritisch. 
Mi., 10 Aug. 2022
Online-Konferenz: "Do no harm – but do something" - Internationale Projektarbeit für LSBTI stärken!Save-the-Date: 03./04. November 2022Save-the-Date: 03./04. November 2022
Mi., 10 Aug. 2022
Online: "Do no harm – but do something" - Internationale Projektarbeit für LSBTI stärken!Wir stellen Best Practices vor, präsentieren vorhandene Guidelines und erarbeiten vorläufige neue, die für den deutschen Geber*innen-Kontext wichtig sind. Denn unser Motto ist: Do no harm – but do something.
Do., 07 Juli 2022
#DoNoHarm Wie gelingen gute und nachhaltige Projekte mit und für LSBTI in Lateinamerika?Erfahrungen aus zehn Jahren vorbildlicher Projektarbeit in NicaraguaSeit 2007 engagiert sich die Hirschfeld-Eddy-Stiftung für die Menschenrechte von LSBTI in Nicaragua. Die Kooperation mit unserer Partnerorganisation Red de Desarrollo Sostenible entwickelte sich dank der Unterstützung durch das Auswärtige Amt
Do., 09 Juni 2022
Berlin: How to support LGBTIQ-activism in Ghana?Meet delegates from the Interfaith Diversity Network of Westafrica (IDNOWA)
Mi., 18 Mai 2022
Deine Spende für LSBTI aus dem IranSpendenaufruf für 6Rang (The Iranian Lesbian and Transgender Network)Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung bittet dringend darum, die Arbeit von 6Rang für LSBTI im Iran und für iranische Geflüchtete zu unterstützen. Spenden leiten wir eins zu eins an 6Rang in London weiter.
Mo., 16 Mai 2022
Fünf Forderungen zum IDAHOBIT 2022 am 17. MaiQueerpolitischer Aufbruch muss beginnenAm 17.05. ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT). Mit fünf Forderungen zum Idahobit 2022 drängt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) auf den zeitnahen Beginn zentraler queerpolitischer Vorhaben durch die Bundesregierung.
Mo., 09 Mai 2022
IDAHOT 2022: Menschenrechte und Demokratie in OsteuropaOnline-Diskussion anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie moderiert von LSVD-Grundsatzreferentin Sarah Ponti
Do., 28 Apr. 2022
Postkoloniale Praxis in der EntwicklungszusammenarbeitFactsheet Nr. 3 der Hirschfeld-Eddy-StiftungDie Strafgesetze gegen homosexuelle Handlungen in den Ländern des Globalen Südens sind kolonialen Ursprungs. Die Kolonialmächte haben etwa mit der langen Geschichte der Missionierung durch die Kirchen auch Geschlechterrollen geprägt.
Mo., 25 Apr. 2022
Selbstbestimmt Wir: Ergebnisse und Beschlüsse des 34. LSVD-VerbandstagsQueerpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung: Selbstbestimmung ist zentrale Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Würde Unter dem Motto „Selbstbestimmt wir“ diskutierte der LSVD auf seinem 34. LSVD-Verbandstag die queerpolitischen Möglichkeiten und Vorhaben der neuen Bundesregierung.
So., 24 Apr. 2022
Taliban-Herrschaft, russischer Einmarsch in die Ukraine, Todesstrafe für queere Menschen im Austragungsland der Fußballweltmeisterschaft 2022 und LSBTI-Feindlichkeit mitten in der EU: Bedrohte LSBTI schützen – jetzt erst recht! Beschluss des 34. LSVD-Verbandstags am 24. April 2022In den letzten Jahren haben der systematische Angriff gegen die LSBTI-Community in der russischen Teilrepublik Tschetschenien, die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan, die Androhung der Todesstrafe für queere Menschen in 11 Staaten und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gezeigt, dass Menschenrechte konstant unter Druck stehen – auch und gerade für LSBTI. 
So., 24 Apr. 2022
Selbstbestimmt Wir Beschluss des 34. LSVD-Verbandstags am 24. April 2022Selbstbestimmung ist zentrale Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Würde. Selbstbestimmung ist nicht denkbar ohne Demokratie, ohne Rechtsstaat, ohne Meinungsfreiheit, aber auch nicht ohne wirksamen Schutz vor Hass und Hetze.
Di., 19 Apr. 2022
Do no harm und best practice: LSBTI-Projekte in LateinamerikaEin Grundsatz der internationalen Zusammenarbeit lautet Do No Harm. Was braucht es, um erfolgreich LSBTI-Projekte durchzuführen? Was muss beachtet werden? Zwei Aktivist*innen geben Einblicke in ihre internationale Projektarbeit für LSBTI.
Do., 31 März 2022
Do no harm: Was heißt das für LSBTI-Projekte?Do no harm – wie lässt sich das in Projekten für und mit LSBTI sicherstellen? Austausch anhand eigener schon realisierter oder geplanter Projekte darüber, was gute und nachhaltige Projekte für LSBTI in der Entwicklungszusammenarbeit ausmacht.
Mo., 28 März 2022
Intersektionalität und Dekolonialität: Brüche und Möglichkeiten in der ZivilgesellschaftEin transnationaler Workshop mit Casa Cultural „El Chontaduro“ aus Cali, KolumbienWorkshop zu kritischen Theorien über die Überschneidungen von Ethnizität, Geschlecht und Sexualität. Dabei wurde auch ein Blick auf die Herkunft bzw. beeinflussende Faktoren solcher Theorien geworfen, wie zum Beispiel koloniale oder andere imperialistische Einflüsse.
Mi., 23 März 2022
§ 24 AufenthG für Geflüchtete aus der Ukraine ohne ukrainische StaatsbürgerschaftLSVD unterstützt LSBTI-Geflüchtete bei Prüfung von Verfolgungsgefahr im Herkunftsland durch AusländerbehördenVerfahren nach § 24 Aufenthaltsgesetz steht auch aus Ukraine geflüchteten Personen ohne ukrainische Staatsbürgerschaft zu. Ihnen muss Deutschland dann Schutz bieten, wenn sie bei Rückkehr in ihre Herkunftsländer dort auch nicht sicher wären. Zuständige Ausländerbehörde prüft mögliche Verfolgungsgefahr.
Mi., 16 März 2022
Jetzt bestellen: Porträts von LSBTI-Menschenrechtsverteidiger*innen Neue Publikation der Hirschfeld-Eddy-Stiftung erschienenDie Publikation „Es ist ein täglicher Kampf - 15 Porträts von LSBTI-Menschenrechtsverteidiger*innen aus vier Kontinenten“ ist als Band 6 der Schriftenreihe der Hirschfeld-Eddy-Stiftung erschienen. Sie kann kostenfrei bestellt werden.
Di., 15 März 2022
Asylrecht: Ghana und Senegal keine sicheren HerkunftsstaatenIn beiden afrikanischen Ländern werden LSBTI strafrechtlich verfolgtIn Ghana und im Senegal sind für LSBTI mehrjährige Haftstrafen im Gesetz vorgesehen. Homosexualität wird kriminalisiert. Das Verbot führt zu fehlendem Schutz für LSBTI. Wir kritisieren, dass beide Staaten in Deutschland asylrechtlich bis heute als sogenannte „sichere Herkunftsländer“ gelten.
Mo., 28 Feb. 2022
Queere Nothilfe Ukraine: Jetzt LSBTIQ*-Menschen Schutz gewähren und spenden!Breites Bündnis fordert Bundesregierung zum Handeln auf und sammelt Spenden für Versorgung und Evakuierung. Notlagen von LSBTIQ* erfordern spezifische Hilfe.Bündnis Queere Nothilfe Ukraine fordert Bundesregierung zum Handeln auf und sammelt Spenden für Versorgung und Evakuierung. Notlagen von LSBTIQ* erfordern spezifische Hilfe.
Fr., 18 Feb. 2022
Queere Geflüchtete in Tunesien: Ich wählte das LebenNeue Video-Kampagne unserer tunesischen Partnerorganisation MawjoudinVideo-Porträt einer lesbischen Migrantin in Tunesien im Rahmen des von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung geförderten Projektes für queere Geflüchtete.
Mi., 16 Feb. 2022
Bericht zur Menschenrechtslage für LSBTI in Deutschland (2021)Deutsche Übersetzung des Kapitels im Annual Review von ILGA EuropeAm 15. Februar 2022 veröffentlichte ILGA Europe ihren neuen Jahresbericht zur Menschenrechtslage von LSBTI in Europa und Zentralasien. Als Mitgliedsorganisation von ILGA haben wir an dem Bericht mitgearbeitet und veröffentlichen hier eine deutsche Übersetzung des Kapitels zu Deutschland. 
Mi., 02 Feb. 2022
Projekt für queere Geflüchtete in TunesienIntegration in die tunesische Queer-CommunitySeit 2019 unterstützen der LSVD und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ein Projekt unserer tunesischen Partnerorganisation Mawjoudin, das die Situation von queeren Geflüchteten und Migrant*innen in Tunesien verbessern soll. 
Do., 20 Jan. 2022
Erste Zusagen für Aufnahmen von über 80 LSBTI aus AfghanistanAber: Geplantes Aufnahmeprogramm könnte afghanische LSBTI durch Fokus auf menschenrechtliches Engagement und „Kernfamilie“ so gut wie ausschließenBundesregierung muss die Menschen mit Aufnahmezusage jetzt so schnell wie möglich nach Deutschland holen. Geplantes Aufnahmeprogramm könnte LSBTI aber durch Kriterium auf menschenrechtliches Engagement und Definition der „Kernfamilie“ so gut wie ausschließen.
Di., 21 Dez. 2021
Aufnahmeprogramm für Afghanistan muss LSBTI als hoch gefährdete Gruppe berücksichtigenBundesregierung muss so viele afghanische LSBTI wie möglich vor den Taliban rettenDie neue Bundesregierung hat beschlossen, ein humanitäres Aufnahmeprogramm für Afghanistan zu starten. LSBTI müssen als hoch gefährdete Gruppe ausdrücklich berücksichtigt werden.
Di., 21 Dez. 2021
Jetzt unterschreiben: Aufnahmeprogramm für Afghanistan muss LSBTI ausdrücklich berücksichtigenUnterstütze die Petition „Afghanische LSBTI* jetzt retten!“Folter, Hinrichtungen, Todesstrafe: Nach der Machtübernahme durch die Taliban schweben LSBTI in Afghanistan in Lebensgefahr. Petition fordert, sie als hoch gefährdete Gruppe ausdrücklich im humanitären Aufnahmeprogramm der Bundesregierung zu berücksichtigen.
Di., 14 Dez. 2021
Erklären Sie das Land Nordrhein-Westfalen zur „LSBTIQ*-Freiheitszone“LSVD-Appell an NRW-Landesregierung:Der LSVD fordert darin die Landesregierung auf, Nordrhein-Westfalen zur LSBTIQ*-Freiheitszone zu erklären. Damit wäre NRW das zweite Bundesland nach Berlin, dass ein deutliches Zeichen der Solidarität mit LSBTIQ* Richtung Polen und Ungarn sendet.