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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Fr., 20 Juni 2025
Menschenunwürdige Haftbedingungen für nicht-binäre Person in UngarnLSVD⁺ fordert zügige Rücküberstellung nach DeutschlandMaja T. ist nicht-binär, wurde trotz einer gegenteiligen Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Juni 2024 nach Ungarn ausgeliefert und befindet sich seit fast einem Jahr faktisch in Isolationshaft in Budapest. Aufgrund der unmenschlichen Haftbedingungen hat sich T. seit dem 5. Juni in den Hungerstreik begeben. Heute soll im Verfahren über den Antrag auf Überstellung in Hausarrest entschieden werden.
Mo., 16 Juni 2025
Bericht zum vom LSVD+ organisierten Fachkräfteaustausch Hamburg - Estlandvon Anne FeldmannBericht über die Woche des vom LSVD+ Hamburg organisierten Fachkräfteaustausches in Tallinn.
Do., 22 Mai 2025
Wie steht es um die Rechte von LSBTIQ* in Europa? Aktuelle Karten zur politischen Situation (2025)Mehrere europäische LSBTIQ*-Dachorganisationen veröffentlichen jährlich ihre Recherchen zur Lage der Menschenrechte von queeren Personen in Europa. Hier stellen wir übersetzt die Kernergebnisse da. Informiert euch und euer Umfeld über die Rechtslage und die Lebensrealtität von LSBTIQ*, die damit einhergeht.
Mi., 14 Mai 2025
Deutschland unter europäischen Top 8 für LSBTIQ* Rechte LSVD⁺: Muss Ansporn für neue Bundesregierung seinHeute hat unsere Dachorganisation ILGA Europe den Rainbow Index veröffentlicht, der die Staaten in Europa nach der rechtlichen Gleichstellung von LSBTIQ* bewertet. Deutschland ist erstmals unter den Top 8.
Di., 15 Apr. 2025
Ungarn kann künftig CSDs verbietenLSVD⁺ fordert klare Haltung der Bundesregierung und EU-KommissionGestern hat das ungarische Parlament eine Verfassungsänderung beschlossen, die es ermöglicht, Pride-Paraden künftig zu verbieten. Mit diesen Änderungen sollen bei trotzdem stattfindenden Veranstaltungen Verstöße mit umgerechnet bis zu 500 Euro geahndet werden.
Fr., 11 Apr. 2025
Das Recht schließt nicht ausGastrede von Prof. Dr. Jakub Urbanik über die Erfahrungen der Zivilgesellschaft mit dem Rechtspopulismus in PolenProf. Dr. Jakub Urbanik, Rechtsprofessor an der Universität Warschau und Mitglied unserer Partnerorganisation Miłość Nie Wyklucza hielt auf dem 37. LSVD⁺-Verbandstag die hier dokumentierte Gastrede über die Erfahrungen der Zivilgesellschaft mit dem Rechtspopulismus in Polen.
Mi., 09 Apr. 2025
WIR BLEIBEN DRAN: ERGEBNISSE UND BESCHLÜSSE DES 37. LSVD⁺-VERBANDSTAGSUnter dem Motto „Wir bleiben dran“ diskutierte der LSVD⁺ auf seinem 37. Verbandstag Pläne und Strategien für den Verband sowie seine aktuellen Forderungen an die Politik. Zum ersten Mal wohnten 180 Mitglieder dem Verbandstag bei – so viele, wie noch nie. Wegen des Empfangs zu Ehren des 35-jährigen Verbandsjubiläums bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Schloss Bellevue fand der Verbandstag 2025 wie im Vorjahr in Berlin statt. Nächstes Jahr wird erneut in Köln getagt. Alle freuten sich über inhaltlichen Austausch sowie Diskussionen zum Thema Diversität des LSVD⁺. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft in Zeiten sich verstärkender Demokratiefeindlichkeit.
Di., 01 Apr. 2025
Ungarns Regierung verbietet Budapest-Pride – LSVD⁺ erklärt Solidarität mit Community in UngarnBeschluss des LSVD+ - Verbandstags 2025 Antragsteller: Bundesvorstand
Mi., 26 März 2025
Jahresbericht von ILGA-Europe 2025Übersetzte ZusammenfassungILGA-Europe ist der Dachverband des LSVD⁺ auf europäischer Ebene. Die Veröffentlichung des ILGA-Europe-Jahresberichts umfasst Ereignisse, die zwischen Januar und Dezember 2024 stattgefunden haben. Sie bietet eine Momentaufnahme dessen, was im Laufe des Jahres auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene geschehen ist, und sie dokumentiert Fortschritte und Trends in Bezug auf die Menschenrechtssituation von LSBTIQ*-Personen.
Do., 10 Okt. 2024
Genug ist genug! – Georgien ist kein sicheres Herkunftsland LSVD⁺ fordert Konsequenzen aus Asyl-Rechtsprechung und neuem Anti-LSBTIQ*-GesetzBereits vor der neuerlichen Verschärfung der Lage ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dazu übergegangen, georgischen LSBTIQ*-Asylsuchenden – und zwar unabhängig davon, ob sie selbst bereits tatsächlich verfolgt wurden, – Flüchtlingseigenschaft zu gewähren. Heute berät der Bundestag auf Antrag der Regierungsfraktionen über die „europäische Zukunft Georgiens“.
Do., 08 Aug. 2024
Bulgarien kriminalisiert LSBTIQ*-SchulaufklärungLSVD fordert klare Stellungnahme der EUGestern hat die Regierung Bulgariens im Schnellverfahren ein Gesetz verabschiedet, das Aufklärung über die Lebensweisen und die Gleichwertigkeit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen sowie aller queeren Menschen (LSBTIQ*) an Schulen und Vorschulen verbietet. Jetzt müssen die deutsche Bundesregierung und Europäische Union klar dazu Stellung beziehen.
Fr., 03 Mai 2024
Vom „Anti-Propaganda-Gesetz“ bis hin zur Einstufung queerer Organisationen als „extremistisch“Die schrittweise Rekriminalisierung queeren Lebens in RusslandEin sicheres Leben für queere Menschen war de facto in Russland bereits in der Vergangenheit nicht möglich. Hassgewalttaten gegen LSBTIQ* werden nicht aufgeklärt. Der öffentliche Raum wird von Hassreden gegen LSBTIQ* bestimmt. Mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von November 2023 setzt Russland seine LSBTIQ*-feindliche Politik fort. Bereits vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurden die Menschenrechte von LSBTIQ* immer weiter eingeschränkt. Dazu zählt das sog. „Anti-Propaganda-Gesetz“, das durch die Duma im Januar 2013 auf den Weg gebracht und im Jahr 2022 zusätzlich verschärft wurde. Es findet Stück für Stück eine Rekriminalisierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt statt.
Mo., 22 Apr. 2024
EU-Wahlprüfsteine: Was wollen die Parteien für LSBTIQ* in der EU tun?Forderungen des LSVD zu den Europawahlen und Antworten der Parteien auf die WahlprüfsteineAnlässlich der Europawahlen 2024 hat der LSVD seine Forderungen als Wahlprüfsteine an die zur Wahl stehenden Parteien, die entweder im EU-Parlament oder im Bundestag vertreten sind, gesandt und die Antworten ausgewertet.
Fr., 15 März 2024
Come Out 4 Europe Pledge 2024LSVD fordert von EU-Kandidat*innen Selbstverpflichtung zu LSBTIQ*-RechtenDer 13. Jahresbericht über die Menschenrechtssituation von lesbischen, schwulen, trans*, intergeschlechtlichen sowie weiteren queeren Personen (LSBTIQ*) in Europa und Zentralasien von ILGA-Europe liegt jetzt vor. Er benennt in alarmierender Weise Hassreden in 32 europäischen Ländern im Laufe des letzten Jahres, darunter 19 EU-Mitgliedstaaten. Zur Europawahl fordern queere Organisationen die Kandidierenden daher auf, sich für den Einsatz für LSBTIQ*-Rechte, Gleichberechtigung und Demokratie zu verpflichten. 
Mi., 13 Dez. 2023
Queer Solidarność: Hoffnung für Demokratie und queere Menschen in Polen LSVD: Bundesregierung muss Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Europa verstärken Gestern wurden zwei wegweisende politische Entscheidungen über die Zukunft Polens getroffen. Einerseits hat der neue pro-europäische Ministerpräsident Donald Tusk gestern das Vertrauen des Parlaments bekommen und heute seinen Amtseid abgelegt. Andererseits hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Polen gestern wegen fehlenden Schutzes gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verurteilt. Polen sei nicht der Verpflichtung nachgekommen, "einen juristischen Rahmen zu schaffen, um gleichgeschlechtliche Paare anzuerkennen und zu schützen" und habe damit die Europäischen Menschenrechtskonvention verletzt.
Di., 14 Dez. 2021
Bahnbrechende EuGH-Entscheidung stärkt Regenbogenfamilien europaweitMahnender Hinweis auch an deutsche Bundesregierung versprochene Reform im Abstammungsrecht zügig anzugehenEuropäischer Gerichtshof macht deutlich, dass die EU-Mitgliedsstaaten das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU für alle Kinder von EU-Bürger*innen schützen müssen: Selbst dann, wenn sie Regenbogenfamilien die rechtliche Anerkennung bei sich weiter verweigern. 
Fr., 28 Mai 2021
Auszeichnung der Menschenrechtsarbeit des LSVD mit Russland Preisverleihung im Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz Seit mehr als 10 Jahren existiert der internationale Austausch von LSBTI-Vereinen und Initiativen aus Hamburg und St. Petersburg im Rahmen des „Rainbow Exchange Program“.
Mi., 20 Mai 2020
Schockierende Entrechtung von trans- und intergeschlechtlichen Menschen in UngarnPersonenstands- und Vornamensänderung werden verbotenMit einem grausamen Gesetz entrechtet Ungarn trans- und intergeschlechtliche Menschen. Der LSVD ist schockiert über die Verachtung, die diesem Gesetz zugrunde liegt und fordert eine scharfe und öffentliche Verurteilung durch den Bundesaußenminister Heiko Maas sowie die Einberufung des ungarischen Botschafters. Der ungarische Präsident János Áder darf dieses Gesetz nicht unterschreiben, sondern sollte es dem ungarischen Verfassungsgericht zur Prüfung vorlegen.
Di., 21 Apr. 2020
"LSBTI-freie Zonen" in Polen - Steigender Hass im NachbarlandWas können Politik, Zivilgesellschaft und Community in Deutschland tun? Forderungen und Vorschläge des LSVD"LSBTI-freie Zone" und Feindbild - Massiver Angriff auf LSBTI in Polen. Ob auf europäischer, bundespolitischer oder kommunaler Ebene - es gibt viele Möglichkeiten, was Politik, Zivilgesellschaft und Community tun können, um den Hass zu stoppen und LSBTI zu verteidigen.
Mo., 01 Apr. 2019
LSVD-Resolution: Coming-out für EuropaFür ein Europa der Menschenrechte - Vielfalt verteidigen, Respekts wählen!Mit dieser Resolution von 2019 fordert der LSVD angesichts der bevorstehenden Europawahlen klares Bekenntnis und glaubwürdigen Einsatz von EU-Parlament und EU-Kommission zum Schutz der Menschenrechte von LSBTI inner- und außerhalb Europas. Gewählt werden sollten nur Parteien, die sich glaubhaft und überzeugend für Gleichheit und Akzeptanz von LSBTI in Europa und gegen Hass, Homophobie und Transfeindlichkeit einsetzen.
Di., 23 Okt. 2018
Die gleichgeschlechtliche Ehe in Europa und weltweitDiese Länder haben die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnetIn Europa haben 22 Staaten die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Außerhalb Europas haben sechzehn weitere Länder die Ehe für alle.