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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Mo., 22 Apr. 2024
EU-Wahlprüfsteine: Was wollen die Parteien für LSBTIQ* in der EU tun?Forderungen des LSVD zu den Europawahlen und Antworten der Parteien auf die WahlprüfsteineAnlässlich der Europawahlen 2024 hat der LSVD seine Forderungen als Wahlprüfsteine an die zur Wahl stehenden Parteien, die entweder im EU-Parlament oder im Bundestag vertreten sind, gesandt und die Antworten ausgewertet.
Fr., 19 Apr. 2024
So geht es auch: Hasskriminalität wirksam bekämpfen!LSVD begrüßt das Handeln der Bremer Polizei gegen Trans*feindlichkeitSowohl am 04. als auch am 13. April wurden in Bremen afghanische trans* Frauen angegriffen. Beide Male schritt die Bremer Polizei kompetent ein und arbeitete schnell und effektiv, um die betreffenden Gewalttäter zu ermitteln und zu verhaften.
Mo., 15 Apr. 2024
Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin legt Empfehlungen vorLSVD begrüßt die Vorschläge zur Legalisierung von EizellabgabenDie vor einem Jahr von der Regierung eingesetzte Expert*innen-kommission zur Prüfung einer möglichen Legalisierung von Eizellabgaben und Leihmutterschaft hat heute ihren Abschlussbericht vorgelegt. Grundsätzlich hält sie eine Legalisierung von Eizellabgaben für zulässig, bei der Frage nach einer Legalisierung der Leihmutterschaft sind die Expert*innen zurückhaltender.
Fr., 12 Apr. 2024
Endlich: Das Selbstbestimmungsgesetz ist da!LSVD begrüßt lange überfällige Abschaffung des TranssexuellengesetzesHeute hat der Bundestag endlich das lange erwartete Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet. Damit können trans- und intergeschlechtliche* sowie nicht-binäre Menschen künftig ihren Personenstand durch Erklärung gegenüber dem Standesamt korrigieren lassen und sind nicht mehr auf langwierige, teure und demütigende Gerichts- und Begutachtungsverfahren angewiesen.
Mi., 03 Apr. 2024
Nach Verfassungsgerichtsurteil pro Anti-Homosexualitäts-AktQueere Nothilfe Uganda und LSVD fordern Unterstützung für queere Communitys und Aktivist*innenDas ugandische Verfassungsgericht hat am 3.4.2024 trotz nationaler und internationaler Proteste in weiten Teilen das drakonische Anti-Homosexualitäts-Gesetz bestätigt. Allein der „Versuch“ gleichgeschlechtlicher Handlungen kann mit bis zu 10 Jahren, der „Vollzug“ mit lebenslanger Haft und wiederholte gleichgeschlechtlicher Handlungen können mit der Todesstrafe geahndet werden.
Di., 02 Apr. 2024
Bundeskabinett veröffentlicht Bericht zu sogenannten sicheren HerkunftsstaatenLSVD fordert, rechtliche Mittel zum Schutz von LSBTIQ endlich auszuschöpfenDas Bundesregierung hat ihren vierten Bericht zur Lage in den vom Bundestag als sicher eingestuften Herkunftsstaaten vorgelegt. Anträge von Geflüchteten aus solchen "sicheren Herkunftsstaaten" werden vom BAMF in der Regel als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt. Mit den alle zwei Jahren erscheinenden Berichten überprüft die Regierung, ob bereits als „sicher“ eingestufte Staaten weiterhin die Voraussetzungen für eine Listung erfüllen. In dem am 28. März veröffentlichten Bericht hält die rot-grün-gelbe Bundesregierung an ihrer Einschätzung fest, dass auch die LSBTIQ-Verfolgerstaaten Ghana und Senegal "sicher" seien.
Mo., 25 März 2024
Konversionsmaßnahmen wirkungsvoll unterbinden!Expert*innengruppe veröffentlicht Forderungen zur Novellierung des KonvBehSchGBerlin, 25.03.2024. Aktuelle Studien zeigen: Auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Konversionsbehandlungsschutzgesetzes (KonvBehSchG) sind Konversionsmaßnahmen präsent. Die Regierungsparteien haben den dringenden Reformbedarf zwar erkannt und im Koalitionsvertrag eine Novellierung zugesichert, es zeichnet sich jedoch ab, dass die zuständigen Ministerien dieses Vorhaben in dieser Legislatur nicht mehr angehen wollen. Eine Expert*innengruppe aus dem Fachbeirat des Forschungsprojekts „Konversionsbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien" hat am vergangenen Freitag die Ampelregierung mit einem Forderungspapier für die effektive Unterbindung dieser menschenrechtswidrigen Praxis  zum Handeln aufgefordert.
Fr., 22 März 2024
Zusammen für DemokratieIm Bund. Vor Ort. Für Alle.
Mi., 20 März 2024
EU-Richtungswahl: Wenn nicht jetzt, wann dann?LSVD veröffentlicht Wahlprüfsteine und fordert zur Wahlbeteiligung aufBerlin, 20.03.2024. Der 36. Verbandstag des LSVD tagte in Berlin unter dem Motto „Wir für Alle“ und forderte in seinem Beschluss zur anstehenden EU-Wahl im Juni ein „Coming-out für Europa“. In den letzten Wochen hatte der LSVD den kandidierenden Parteien Wahlprüfsteine zur EU-Wahl zugeleitet, um deren Einsatz für LSBTIQ*-Rechte für Wähler*innen transparent zu machen. 
Mo., 18 März 2024
LSVD⁺ steht nun für „Verband Queere Vielfalt“36. Verbandstag setzt ein Zeichen für umfassenden Schutz der queeren CommunityDer 36. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes tagte in Berlin unter dem Motto „Wir für Alle“. Die Mitgliedsversammlung forderte die konsequente Umsetzung des queerpolitischen Aufbruchs auf Bundesebene, und mit Bezug auf die anstehende EU-Wahl im Juni ein „Coming-out für Europa“. Am 16. und 17. März haben die rund einhundert anwesenden Mitglieder überdies die Umbenennung des Verbandes in „LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt“ (kurz: LSVD⁺) beschlossen.
Fr., 15 März 2024
Come Out 4 Europe Pledge 2024LSVD fordert von EU-Kandidat*innen Selbstverpflichtung zu LSBTIQ*-RechtenDer 13. Jahresbericht über die Menschenrechtssituation von lesbischen, schwulen, trans*, intergeschlechtlichen sowie weiteren queeren Personen (LSBTIQ*) in Europa und Zentralasien von ILGA-Europe liegt jetzt vor. Er benennt in alarmierender Weise Hassreden in 32 europäischen Ländern im Laufe des letzten Jahres, darunter 19 EU-Mitgliedstaaten. Zur Europawahl fordern queere Organisationen die Kandidierenden daher auf, sich für den Einsatz für LSBTIQ*-Rechte, Gleichberechtigung und Demokratie zu verpflichten. 
Sa., 09 März 2024
30 Jahre ohne Kriminalisierung durch § 175 StGBLSVD fordert rechtliche Absicherung für LSBTIQ* im GrundgesetzAm 10. März 1994 beschloss der Bundestag nach jahrelangem Engagement der LSBTIQ*-Bürgerrechtsbewegung endlich die Streichung des Paragrafen 175 aus dem Strafgesetzbuch, der männliche Homosexualität kriminalisierte. 
Mo., 04 März 2024
Mehrjährige Haftstrafen für LGBTIQ+ und Unterstützer*innen in GhanaLSVD und Bündnis queere Nothilfe Uganda bekunden Solidarität (D+ENG)Das Parlament im westafrikanischen Ghana hat am 28.02.2024 ein Anti-LGBTIQ-Gesetz verabschiedet. Dieses sieht schwere Strafen gegen queere Menschen und ihre Unterstützer*innen vor. Demnach drohen allen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder inter* identifizieren oder queere Aktivitäten unterstützen, mehrere Jahre Gefängnis.
Fr., 16 Feb. 2024
SCHREIB ABGEORDNETE ZUM SELBSTBESTIMMUNGSGESETZ AN!Gemeinsame Email-Aktion von BVT* und LSVD  Wir stehen vor einem entscheidenden Moment, der das Leben vieler trans*, nicht-binärer und intergeschlechtlicher Menschen in Deutschland grundlegend verändern könnte. Am Freitag, 12.4. (aktuelle Uhrzeit in der Tagesordnung), soll der Bundestag mittags in der zweiten und dritten Lesung über das Selbstbestimmungsgesetz abstimmen. Jetzt ist es wichtig, auf die Abgeordneten zuzugehen: Sie sollen dem Gesetz zustimmen und bei der Abstimmung am Freitag anwesend sein. Doch dafür benötigt das Team des Bundesverbands Trans* und des LSVD-Bundesverbands deine Unterstützung!
Do., 15 Feb. 2024
Rechtspopulistische Ideologien im Kontext der JugendarbeitAnregungen zur Auseinandersetzung für FachkräfteWie kann die Zustimmung zu rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen erklärt werden? Was macht Rechtspopulismus aus? Wie kann eine diskriminierungskritische Jugendarbeit auf dieses Phänomen reagieren? Wie können Fachkräfte und politische Bildner*innen mit rechten Ideologien umgehen?
Do., 15 Feb. 2024
Offener Brief: Sonntagsreden reichen nicht! Demokratie schützen heißt Menschen vor Hass und Diskriminierung schützen! Das zivilgesellschaftliche Bündnis AGG-Reform Jetzt! fordert in einem Offenen Brief an die Bundesregierung, ihr Koalitionsversprechen zu halten und die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) unverzüglich anzugehen. 
Di., 13 Feb. 2024
Queere Gedenkkultur in DeutschlandBeschluss des LSVD-Verbandstages 2024Antragsstellende: Landesverband Berlin-Brandenburg
Do., 08 Feb. 2024
Offener Brief gegen Bayerns SprachverboteLSVD Bayern mit über 50 OrganisationenMünchen, 8. Februar 2024. Heute wendet sich ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, queeren Organisationen, hochschulpolitischen Akteur*innen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in einem offenen Brief an den Bayerischen Landtag, um gegen das von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigte Genderverbot in Bayern zu protestieren.
Mo., 05 Feb. 2024
Anmeldung zum Verbandstag 2026Der 38. LSVD⁺-Verbandstag findet am 18./19. April 2026 im martas am Hauptbahnhof (Festsaal Berliner Stadtmission), Lehrter Str. 68, 10557 Berlin, statt. Bei Fragen melde dich gern bei der LSVD⁺-Geschäftsstelle in Köln. Telefon: 0221 / 92 59 61 0 Wir wollen allen interessierten Mitgliedern eine barrierefreie Teilnahme am Verbandstag ermöglichen. Bitte teilt uns Eure Bedarfe für eine barrierefreie Teilnahme bis 09.02.2025 an lsvd@lsvd.de oder telefonisch 0221 / 92 59 61 0 mit.
Di., 30 Jan. 2024
Nie wieder ist jetzt! LSVD unterstützt Demonstrationen gegen RechtsextremismusDie Bundestagsgedenkstunde anlässlich des jährlichen Shoa-Gedenktags findet dieses Jahr am 31. Januar statt. Sie symbolisiert die Haltung „Nie wieder“ zu der Vorherrschaft von Rechtsextremismus in Deutschland. Darüber hinaus demonstrierten seit der Veröffentlichung der Investigativrecherche von Correktiv über Umsturzpläne von Rechtsextremen bereits über eine Million Menschen gegen die Partei AfD. 
Do., 25 Jan. 2024
Versorgung mit PrEP in GefahrLSVD fordert Ausrufung des nationalen VersorgungsengpassesDie Deutsche Aids Hilfe weist seit Dezember auf einen Mangel des HIV- und PrEP-Medikaments hin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach muss unverzüglich alle politischen Möglichkeiten ausschöpfen und gesetzlich einen Versorgungsmangel feststellen.
Do., 18 Jan. 2024
„Selbstbestimmung stärken! Demokratie leben!“Veranstaltungsreihe des Kompetenznetzwerkes „Selbst.verständlich Vielfalt“Wie kann die demokratische Zivilgesellschaft diesem Rechtsruck standhalten, den Zusammenhalt stärken und sich gegenseitig unterstützen? Wie können queere Menschen in ländlichen und strukturschwachen Räumen empowert werden? Was ist nötig, um die Regenbogenkompetenz in Bereichen wie Bildung, Sport oder in den Regelstrukturen der Wohlfahrtspflege sowie in Verwaltungen zu erhöhen?
Di., 16 Jan. 2024
Eckpunkte zur Reform des Abstammungsrechts vorgestelltLSVD fordert zügiges GesetzgebungsverfahrenBundesjustizminister Buschmann hat heute Eckpunkte für die lange erwartete Reform des Abstammungsrechts vorgestellt. Die Eckpunkte sehen mit der Abschaffung von Stiefkindadoptionen für Zweimütterfamilien und der Einführung von Elternschaftsvereinbarungen massive Verbesserungen für Regenbogenfamilien vor, bleiben jedoch bei trans*, inter* und nichtbinärer Elternschaft vage.
Mo., 15 Jan. 2024
Berlin: Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten LSBTIQ31.01, 13.00 Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten HomosexuellenAm 31.01 um 13.00 laden der LSVD Berlin-Brandenburg und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem stillen Gedenken mit Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten ein
Mo., 15 Jan. 2024
Berlin: Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten LSBTIQDer LSVD Berlin-Brandenburg und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden zu einem stillen Gedenken mit Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten ein
Mo., 15 Jan. 2024
Fragen und Antworten zu nicht-binären Menschen Außerhalb der Binarität, Teil der CommunityNicht-binäre Personen werden im öffentlichen Leben immer sichtbarer. Beispielsweise sind die Sänger*innen Sam Smith und Demi Lovato offen nicht-binär. Auch Kim de l’Horizon, Preisträger*in des Deutschen Buchpreises 2022, ist nicht-binär und genderfluid. 2023 wurde das erste Mal eine offen nichtbinäre Person in den Landesvorstand einer Partei gewählt. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich, und welche Bedarfe und queerpolitische Forderungen haben nicht-binäre Menschen? Hier ein kleiner Überblick.
Mi., 10 Jan. 2024
Queeres Leben gilt ab heute in Russland als ExtremismusLSVD, Quarteera, EQUAL PostOst und ILGA Europe fordern Bundesregierung auf, verfolgte LSBTIQ* aus Russland aufzunehmenAm 30. November 2023 hat der Oberste Gerichtshof Russlands die sogenannte “internationale LGBT-Bewegung” als extremistisch eingestuft und ihr jegliche Aktivitäten verboten – dieses Urteil tritt heute in Kraft. Beschuldigten drohen insbesondere Strafverfahren, die voraussichtlich bis zu zwölf Jahren Gefängnis vorsehen. Bereits unmittelbar nach Verkündung des Gesetzes kam es zu ersten Razzien an Community-Orten. Zusätzlich häufen sich Berichte über Erpressungen, Kündigungen, Drohungen und Angriffe, die die Betroffenen nicht anzeigen können.
Di., 09 Jan. 2024
Berlin: "Love is not extremism!" - Demo vor der Russischen BotschaftDie Organisation Quarteera organisiert Demonstration vor der russischen Botschaft, der sich unter anderem auch der LSVD anschließt. Mehr Informationen: Berlin: "Love is not extremism!". Eine Vertretung des LSVD-Bundesvorstandes wird auf der Demo sprechen.
Fr., 15 Dez. 2023
München: Slutwalk "Wir lassen uns den Mund nicht verbieten - Gegen Söders Gender verbot"Der bayerische Ministerpräsident möchte „das Gendern“ per Gesetztverbieten. Das richtet sich klar gegen die queere feministische Community und werden wir so nicht auf uns sitzen lassen
Mi., 13 Dez. 2023
Queer Solidarność: Hoffnung für Demokratie und queere Menschen in Polen LSVD: Bundesregierung muss Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Europa verstärken Gestern wurden zwei wegweisende politische Entscheidungen über die Zukunft Polens getroffen. Einerseits hat der neue pro-europäische Ministerpräsident Donald Tusk gestern das Vertrauen des Parlaments bekommen und heute seinen Amtseid abgelegt. Andererseits hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Polen gestern wegen fehlenden Schutzes gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verurteilt. Polen sei nicht der Verpflichtung nachgekommen, "einen juristischen Rahmen zu schaffen, um gleichgeschlechtliche Paare anzuerkennen und zu schützen" und habe damit die Europäischen Menschenrechtskonvention verletzt.